Was sollte ich über das Affenpocken Virus wissen?

Die Erreger der Affenpocken stammen ursprünglich aus West- und Zentral- Afrika. In Ländern wie Deutschland, UK, Spanien, Portugal, Italien, Tschechien, USA und Kanada sind jetzt vermehrt Infektionen aufgetreten.

Die Erkrankung wird eigentlich vor allem von Nagetieren wie Ratten und Eichhörnchen übertragen und heißt nur deswegen Affenpocken, weil ein Virologe in den 50iger Jahren das Virus erstmals bei einem Affen nachwies.

Inzwischen werden nun immer mehr Erkrankungen beim Menschen nachgewiesen. Für den Menschen sind die Affenpocken bisher eine seltene Erkrankung, die meist milde verläuft.

Welche Symptome treten bei Affenpocken auf?

Symptome sind ein pockentypischer Ausschlag, der meist im Gesicht beginnt und sich anschliessend auf den ganzen Körper ausbreitet.

Die Hautveränderungen machen verschiedene Stadien durch, ähnlich wie bei Windpocken, und am Schluss fallen die Krusten ab. Fieber und Lymphknotenschwellungen kommen meist hinzu. Sollte man diese Symptome bei sich bemerken, ist ein Arztbesuch sinnvoll.

Vorsicht: Auch die abgefallenen Krusten sind infektiös. Es können Hautnarben zurückbleiben. In seltenen Fällen kann es zu Augeninfektion kommen mit eventuell resultierender Blindheit. Ist man gegen Pocken geimpft (die Impfpflicht endete in Deutschland in den 80iger Jahren) ist man immun.

Muss man mit Affenpocken in Quarantäne?

In Deutschland besteht eine Quarantäne-Empfehlung, in Belgien bereits schon eine Quarantänepflicht bei Erkrankung (zur Zeit 21 Tage). Die Übertragung kann von Mensch zu Mensch erfolgen und von Tier zu Mensch. Die Übertragung erfolgt im Fall von Mensch zu Mensch nicht wie Corona über Tröpfcheninfektion sondern durch engen Hautkontakt oder Körperflüssigkeiten, kann also auch sexuell übertragen werden.

Momentan grassiert vor allem die westafrikanische Variante, bei der die Gefahr eines tödlichen Verlaufs extrem gering ist. Besonders gefährdet sind hier immunsupprimierte Menschen. Virusinfekte werden symptomatisch behandelt. Eine Boosterung des Immunsystems mit Vitamin D3, K2-MK7, Magnesiumcitrat sowie evtl. zusätzlich Selen, Zink und Vitamin C Ester ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Gibt es ein Medikament gegen Affenpocken?

Handhygiene ist sehr wichtig. Als Medikament steht Tecovirimat, als Impfstoff der für Affenpocken zugelassenen Impfstoff Imvanex zur Verfügung, der auch nach bereits erfolgter Exposition (Erkrankung) zeitnah gegeben, schützt.