Telemedizin

Telemedizin versus Arztbesuch – Digitalisierung versus Mensch

Unsere Welt dreht sich immer schneller. Handy, Tablet, Schrittzähler gehören zu unserem Alltag dazu wie intelligente Haussysteme und Online shoppen. Denn für die ganz „normalen“ Dinge hat man keine Zeit mehr. Oder man nimmt sie sich nicht mehr. Wir für den Arztbesuch…

Wie auch immer, wir als Ärzte auf Mallorca müssen uns dem Trend anpassen, flexible Termine anbieten und, wenn nötig, auch auf Telemedizin umsteigen. Selbstverständlich sehen wir den Dreh- und Angelpunkt unserer Tätigkeit noch immer direkt am Menschen, in unserer Arztpraxis in Puerto de Andratx und vis-à-vis. Doch was spricht dagegen, auch Telemedizin anzubieten, wo es sinnvoll ist?

Lassen Sie uns Telemedizin versus Arztbesuch genauer anschauen.

Telemedizin ja, wo es Sinn macht

Der Arzt, egal ob auf Mallorca oder sonstwo auf der Welt, sitzt vor dem Computer. Sein Patient ebenfalls. Die Videosprechstunde findet ganz ohne persönlichen Kontakt statt, eine Fernbehandlung also. Aber ist das sinnvoll und warum?

Telemedizin macht in bestimmten Situationen Sinn und erweitert die medizinischen Betreuungsmöglichkeiten. Vor allem dort, wo es an Ärzten mangelt und betagte Patienten schlecht an öffentliche Verkehrsmittel angebunden sind, kann der Videoanruf beim Arzt nicht nur kostengünstiger, sondern auch lebensrettend sein.

Auch bei der Überwachung chronisch Kranker sind Videosprechstunde mit dem Arzt sinnvoll. Ebenso bei der Kontrolle von Wundheilung.

Einige Therapieformen, z.B. in der Logopäthie, können ebenfalls digital abgehalten werden. Denkt man hier an Sprachtherapien für stotternde Kinder, so gibt es kein Contra gegen die Telemedizin, um nur einige sinnvolle Einsatzmöglichkeiten der Telemedizin genannt zu haben.

Achtung Gesundheits-App

Telemedizin ist nicht Selbstdiagnose! Leider vertrauen sich immer mehr Menschen der digitalen Welt anstatt einem Arzt an, wenn es irgendwo zwickt. Schnell ist eine Gesundheits-App heruntergeladen, einige Fragen beantwortet und die Dagnose gestellt. Dass diese in 58% der Fälle nicht richtig ist, wissen die wenigsten. Deswegen Hände weg von der Selbstdiagnose!

Erstdiagnose in der Arztpraxis

Bei aller Digitalisierung und den Vorteilen, die sie auch in der Medizin bringt, so ist es doch ganz wichtig, dass man sich kennt, also Arzt und Patient sich bereits persönlich in einer Sprechstunde unterhalten haben, die Erstdiagnose gestellt und die weitere Vorgehensweise abgestimmt ist.

Auch wenn wir in unserer Allmedica Praxis, so wie überall auf Mallorca, hochmodern ausgestattet sind und alle Voraussetzungen für die Telemedizin erfüllen, führt bei Erstdiagnosen nichts am normalen Sprechstundenbesuch vorbei.

Selbstverständlich betreuen wir unsere Patienten gerne auch via Telemedizin, wenn es sinnvoll ist.

Unser Fazit: Ein Arztbesuch kann durch die Telemedizin nicht komplett ersetzt werden. Allerdings kann der Therapieverlauf digital begleitet und begünstigt werden.

Wünschen auch Sie zusätzlich zur persönlichen Betreuung Telemedizin durch unser Allmedica Ärzte Team auf Mallorca, dann lassen Sie uns das bitte wissen.


Chiropraktik

Chirotherapie – Knochenbrecher versus Mobilisation

Die alternativmedizinische Behandlungsmethode Chiropraktik, die wir auch in unserer Allmedica Arztpraxis auf Mallorca anbieten, zielt darauf aus, Funktionsstörungen an Körperteilen des Bewegungsapparates, besonders der Wirbelsäule, zu finden und durch einfache Handgriffe zu beseitigen. Der Behandlungsansatz beruht also darauf, Blockaden zwischen Wirbeln oder anderen Gelenken mit der Hand zu lösen und Fehlstellungen zu korrigieren.

Was sind Wirbelblockaden?

Unsere Rückenwirbel werden unter anderem durch Bänder zusammengehalten. Wenn sich diese überdehnen, können sich die Wirbel nicht mehr normal bewegen, was den Nervenfluss an dieser Stelle beeinflusst. Oft gleicht die umliegende Muskulatur die Blockierung aus, allerdings kommt es dadurch zu einer Schonhaltung, die wiederum zu weiteren Verspannungen führt, die sich durch Atembeschwerden, Schwindel oder Kopfschmerzen ausdrücken.

Wann ist Chiropraktik sinnvoll?

Chiropraktiker helfen, Verspannungen in Hals, Nacken, Rücken, den Beinen, Händen, Knie, Schulter oder Hüfte zu lösen. Auch Haltungsprobleme, Hexenschuss und Ischias-Beschwerden fallen in den Behandlungsbereich des Chiropraktikers. Alles, was nicht mehr so sitzt, wie es sitzen sollte, bekommt, so der Volksmund, der Knochenbrecher wieder hin.

Dabei ertastet der Chirotherapeut mögliche Blockaden und Muskelverspannungen, um die Ursache für die Schmerzen zu lokalisieren. Ein ausführliches Anamnesegespräch geht dem Voraus, um ein Gesamtbild de Patienten zu bekommen. Anschließend werden die betroffenen Gelenke mithilfe spezieller Handgrifftechniken behandelt. Nach der Behandlung kann es zu harmlosen Nebenwirkungen wie Muskelkater oder einer vorübergehenden Schmerzzunahme kommen.

Einrenken und Aktivieren

In der Chrirotherapie setzen wir auf 2 Behandungsmethoden.

Die sogenannte Mobilisation ist eine besonders sanfte Methode, um die Beweglichkeit der Gelenke wiederherzustellen. Das betroffene Gelenk wird anfangs langsam und behutsam bewegt. Nach und nach werden Geschwindigkeit und Druck erhöht.

Die Manipulation oder auch Einrenken ist die sogenannte „Knochenbrechermethode“. Dabei wird das Gelenk durch kleine, ruckartige Bewegungen gedehnt. Dabei können kleine Gasbläschen platzen, was ein Knackgeräusch erzeugt und dieser Methode ihren Namen gab. Tatsächlich wird das Gelenk aber nicht eingerenkt, sondern seine normale Beweglichkeit wiederhergestellt.

Haben Sie Beschwerden, die auf Muskelverspannungen hindeuten? Dann wenden Sie sich an unsere Allmedica Praxis in Puerto de Andratx, ein Team deutscher Ärzte, die sich um Ihre Gesundheit kümmern.


Quallenkontakt - Erste Hilfe

Autsch.....Das war eine Qualle. Den meisten von uns, die wir auf Mallorca leben oder häufig zum Urlaub ans Mittelmeer fahren, ist es sicher schon einmal passiert: Beim Schwimmen kommt man einem der ungeliebten Schwabbeltiere zu nahe. Manchmal sogar unbewusst, hat man doch die Qualle selbst gar nicht gesehen. Aber ihre Tentakeln sind 2 bis 3 Meter lang und mit Tausenden giftbeladener Nesselkapseln bestückt. Das Nesselgift kann beim Kontakt mit Menschen zu starken, brennenden Hautreizungen führen.
Da uns die Quallensaison noch bevor steht - üblicherweise beginnt sie Ende des Sommers/Anfang Herbst, wenn das Mittelmeer besonders warm ist - möchten wir von Allmedica Puerto de Andratx aufzeigen, wie man nach dem Kontakt mit einer Qualle richtig reagiert, welche Hausmittel geeignet sind und was auf keinen Fall auf die geschädigte Haut soll.
Denn leider stellen die Ärzte in unserer Praxis auf Mallorca immer wieder fest, dass Patienten sich selbst falsch behandeln oder den Kontakt mit einer Qualle unterschätzen ("...die gibt es ja in der Ostsee auch...").

Sind Quallen auf Mallorca gefährlich?

Auf Mallorca kommen vor allem Feuer- und Leuchtquallen vor. Ein Kontakt mit ihnen ist schmerzhaft, aber üblicherweise nicht lebensbedrohlich. Seltener wird die Portugiesische Galeere gesichtet, deren Tentakeln bis zu 50 Metern lang werden. Auch hier ist der Kontakt schmerzhaft, aber für gesunde Menschen nicht tödlich.

Welche Symthome treten nach einen Quallenstich auf?

Der Kontakt mit einer im Mittelmeer heimischen Feuerqualle löst Schmerzen, Juckreiz und Ausschlag aus, ist aber in der Regel nicht gefährlich. Besondere Vorsicht und ärztliche Behandlung ist nur dann geboten, wenn die Person stark allergisch oder panisch reagiert.
Dort, wo die Nesseln der Qualle die Haut berührt haben, bilden sich in manchen Fällen eitergefüllte Bläschen, die nach einiger Zeit aufplatzen. In manchen Fällen gehen Quallenstiche oft mit bleibenden Vernarbungen einher.

Was sollte man nach einem Quallenstich tun?

Natürlich sofort raus aus dem Wasser, aber Ruhe bewahren und wenn nötig Hilfe anderer anfordern. Um die Nesselzellen zu inaktivieren, kann man Essig 1:1 mit Meerwasser gemischt auf die betroffenen Hautstellen gießen. Steht kein Essig zur Verfügung, optional nur Salzwasser zum Abspülen der noch vorhandenen Tentakeln benutzen.
Eventuell anhaftende Tentakelreste entfernt man am besten mechanisch, möglichst ohne sie mit den Händen zu berühren, zum Beispiel mit einem flachen Stein. Starkes Drücken sollte dabei vermieden werden, damit nicht weitere Nesselzellen platzen und aktiviert werden.
Keinesfalls sollten Süsswasser oder Alkohol über die betroffenen Stellen gegossen werden. Dies aktiviert die noch vorhandenen Nesselzellen.
Gegen die Schmerzen helfen Medikamente und Kühlung. Aber Achtung: Eiswürfel (Süsswasser) müssen in Plastik verpackt werden.
Vorsicht! Auch am Strand angeschwemmte Quallen sollten nicht berührt werden.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Ist eine grössere Körperfläche von Quallenstichen betroffen, sollte man einen Arzt aufsuchen, denn die Haut kann bei sehr starken Toxinen wie bei einer Verbrennung reagieren, inklusive Narbenbildung. Allergiker sollten sich nach dem Kontakt mit Quallen auf jeden Fall an eine Praxis wenden.

In unserer Arztpraxis in Puerto de Andratx behandeln wir Patienten, die unfreiwillig in die Nähe von Quallen gekommen sind. In den meisten Fällen können wir unsere Patienten nach einem Gespräch, Entfernen der letzten Tentakelstücken und Gabe von Antihistaminika nach Hause schicken. Quallenstiche sind unangenehm, verlaufen aber üblicherweise glimpflich , wenn man einige Regeln der ersten Hilfe beachtet.


So erkennen Sie einen Sonnenstich

In unsere Allmedica Praxis in Puerto de Andratx kommen besonders jetzt, zu Zeiten der sich nicht abschwächen wollenden Hitzewellen, Patienten mit Symptomen eines Sonnenstiches. Sie beklagen Kopfschmerzen, Schwindel sowie Übelkeit und sind im Ernstfall bei einem Arzt am besten aufgehoben. Denn einen Sonnenstich sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, idealerweise natürlich vermeiden. Er kann der Vorbote eines Hitzschlages sein, der zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen kann.

Lassen Sie es also nicht soweit kommen! Wir sagen Ihnen, wie Sie einen Sonnenstich erkennen und vermeiden.

Was ist ein Sonnenstich?

Durch starke Sonneneinstrahlung auf Kopf und Nacken kommt es zu einer Irritation des Gehirns und der Hirnhaut. Nicht die UV-Strahlen sind schuld am Sonnenstich, sondern die Hitze. Es kommt zu Entzündungsreaktionen, man fühlt sich schlecht und schwindelig.

Was sind die Anzeichen eines Sonnenstichs?

Typisch für einen Sonnenstich ist ein roter Kopf. Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Nackensteifigkeit, Erbrechen und sogar Bewusstseinsstörungen treten auf. Die Körpertemperatur ist nicht erhöht. Der Sonnenstich beschränkt sich auf eine Körperstelle: Kopf und Nacken.

Was sind die Sofort-Massnahmen bei einem Sonnenstich?

Raus aus der Sonne, Kopf kühlen und kalte Dusche. Sind die Patienten bei vollem Bewusstsein, helfen neben den bereits genannten Mitteln auch das Hochlagern des Oberkörpers und das Verabreichen von Fruchtschorlen. Verbessert sich der Zustand des Patienten nicht, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Als erfahrene Ärzte auf Mallorca warnen wir davor, einen Sonnenstich nicht ernst zu nehmen. Denn gehen die Symptome mit Bewusstseinsstörungen einher, kann der Sonnenstich in einen gefährlichen Hitzschlag übergehen, den Laien nicht erkennen.

Was ist ein Hitzschlag?

Ein Hitzschlag tritt oft bei starker körperlicher Belastung in heißer Umgebung auf und ist wesentlich gefährlicher als ein Sonnenstich. Unser Körper verbraucht mehr Flüssigkeit als normal – Zum Beispiel beim Sport – kann den zusätzlichen Flüssigkeitsverlust nicht mehr ausgleichen und auch der Salzgehalt kommt durcheinander. In Folge steigt die Körpertemperatur an. Es kommt zu einem Wärmestau, der lebensgefährlich sein kann. In dem Fall muss sofort ein Arzt gerufen werden.

Wie kann man einem Sonnenstich vorbeugen?

Als deutsche Ärzte auf Mallorca erleben wir jeden Sommer, dass sich Menschen zu viel zumuten. Nehmen Sie sich ein Beispiel an den Tieren. Sie machen uns vor, wie man einen Sonnenstich vermeidet: Bei grosser Hitze wenig bewegen, sehr viel trinken, Schatten suchen und möglichst einen kühlen Kopf bewahren (z.B. durch Abkühlung im Wasser). Sport ab 30°C ist gefährlich. Legen Sie Ihre Trainingseinheiten weit in den Abend oder früh in den morgen.

Haben Sie zu viel Zeit in der Sonne verbracht, fühlen sich unwohl und können nur schwer einschätzen, ob einen Sonnenstich oder eine Überhitzung des Körpers vorliegt? Dann suchen Sie uns umgehend in unserer Praxis Allmedica in Puerto de Andratx auf. Als erfahrene deutsche Ärzte auf Mallorca erleben wir dieses Krankheitsbild oft und können sofort Abhilfe schaffen.


Nahrungsmittelintoleranz - Was kann ich denn noch essen?

Durchfall, Völlegefühl und Blähungen können viele Ursachen haben. Eine davon diagnostizieren wir oft in unserer Allmedica Praxis in Puerto de Andratx: Nahrungsmittelintoleranz.

Kann der Darm bestimmte Nahrungsmittel nicht richtig abbauen oder verdauen, können die Symptome über die oben genannten hinausgehen und sich eine Lebensmittelintoleranz sogar durch Schwindel, Kopfschmerzen oder allgemeine Abgeschlagenheit bemerkbar machen.

Ob eine Nahrungsmittelintoleranz vorliegt, finden wir als erfahrene Ärzte auf Mallorca anhand von Tests heraus. Ist der "Übeltäter" erst einmal identifiziert, erstellen wir mit unserem Patienten einen Ernährungsplan, damit sie so schnell wie möglich wieder beschwerdefrei leben und mit Lust essen können.

Nahrungsmittelunverträglichkeit vs.Nahrungsmittelintoleranz vs. Allergie
Schnell werden Nahrungsmittelintoleranz, Nahrungsmittelunverträglichkeit und Nahrungsmittelallergie verwechselt oder gar vermischt. Dabei muss man folgendes unterscheiden:

Der Begriff Nahrungsmittelunverträglichkeit ist der Oberbegriff für sämtliche Reaktionen im Körper auf natürliche oder künstliche Inhaltsstoffe in unserem Essen.

Bei einer Nahrungsmittelintoleranz ist das Immunsystem nicht beteiligt. Der Körper (Darm) kann gewisse Stoffe schlecht oder gar nicht verwerten. Die Folge sind Blähungen, Bauchschmerzen, Völlegefühl. Zu den häufigsten Auslösern zählen Fruktose, Milchzucker, Histamin und Gluten.

Bei einer Nahrungsmittelallergie ist das Immunsystem beteiligt. Es bildet Antikörper auf bestimmte Lebensmittel, das es als vermeintlich schädliche Proteine definiert. Der Abwehrkampf des Körpers äussert sich duch allergische Reaktionen wie Hautausschlag und Atemnot. Die Gedächniszellen des Immunsystems speichern den "falschen" Feind ein und reagieren, sobald das Lebensmittel in Zukunft wieder eingenommen wird. Die meisten Allergene stecken in Nüssen, Fisch, Meeresfrüchten, Eiern, Milch, aber auch in einigen Obst- und Gemüsesorten.

Wie erkennt man eine Nahrungsmittelintoleranz?

In einem Erstgespräch in unser Allmedica Praxis Mallorca befragen wir unsere Patienten nach dem Zeitraum zwischen Nahrungsmittelaufnahme und Eintreten der Beschwerden. Eine Nahrungsmittelintoleranz tritt zeitverzögert auf. Die Symptome zeigen sich häufig erst nach 6 oder gar bis zu 72 Stunden nach dem Verzehr. Abhängig von der Menge des unverträglichen Nahrungsmittels treten sie schleichend oder heftig intensiv auf.
Es ist wichtig, Ihren Körper genau zu beobachten und mögliche "Täter" zu identifizieren.

Wie kann man eine Nahrungsmittelintoleranz medizinisch feststellen?
In unserer Praxis in Puerto de Andratx führen wir beim Verdacht auf eine Nahrungsmittelintoleranz einen Unverträglichkeitstest durch. Bei einem Bluttest wird das Immunglobulin G im Blut gemessen. Das ist ein Antikörper, den man bildet, wenn man mit Nahrungsmitteln oder Krankheitserregern in Kontakt kommt.
Bei einem Hauttest wird die Haut leicht angeritzt und eine Lösung aus Nahrungsmitteleiweiss an diese Stelle gegeben. Die Reaktion auf der Haut wird beobachtet .

Wie wird eine Nahrungsmittelintoleranz behandelt?
Die Behandlung heisst Verzicht.
Ist der Auslöser identifiziert, muss ein Ernährungsplan erstellt werden, bei dem der Auslöser komplett gemieden wird und Ersatznahrungsmittel in den täglichen Speiseplan eingebaut werden.
Medikamente spielen bei der Behandlung von Nahrungsmittelintoleranzen keine oder nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Haben Sie den Verdacht, ein Lebensmittel nicht zu vertragen, dann wenden Sie sich an unsere erfahrenen deutschen Ärzte in Puerto de Andratx. In unserer Allmedica Klinik behandeln wir sie ganzheitlich, begleiten Sie bei der Umstellung Ihrer Ernährung und stellen sicher, dass Ihnen durch den Verzicht keine lebenswichtigen Mineralien und Vitamine fehlen. Sprechen Sie uns an!


Schlaganfall

Überlebenswichtig: Einen Schlaganfall erkennen und sofort handeln

Ein Schlaganfall ist eine lebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Erkrankung mit Folgen. Als erfahrene deutsche Ärzte auf Mallorca mit Praxis in Puerto de Andratx liegt es uns besonders am Herzen, unseren schlaganfallgefährdeten Patienten alle Hinweise zu geben, wie man diese lebensbedrohliche Situation erkennt und richtig reagiert. Egal, ob für sich selbst oder Familienangehörige.

Allmedica stellt Ihnen im Folgenden das Wichtigste zum Thema Schlaganfall erkennen vor!

Was genau ist ein Schlaganfall?

Der Schlaganfall, auch Apoplex oder Hirnschlag genannt, ist eine plötzlich auftretende Durchblutungsstörung im Gehirn. Er wird durch eine verminderte Durchblutung oder Hirnblutung verursacht.
Eine verminderte Durchblutung ist die meist auftretende Ursache (80%). In dem Fall verstopft ein Blut Gerinnsel die Blutzufuhr. Die betroffenen Hirnbereiche werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, was innerhalb kürzester Zeit zum Ausfall von Hirnnervenzellen führt.
Bei einem Hirnschlag platzt eine Arterie, die oft durch hohen Blutdruck schon vorgeschädigt war.
In beiden Fällen muss sofort ein Notarzt gerufen werden.

Wie erkennt man einen Schlaganfall?

Wir weisen unsere Risiko-Patienten in unserer Allmedica Praxis in Puerto de Andratx immer wieder darauf hin, genau auf ihren Körper zu hören und Warnzeichen ernst zu nehmen. Denn ein Schlaganfall erfolgt selten ohne vorherige Symptome, die zusammen oder einzeln auftreten können. Lieber einmal mehr zum Arzt als eine lebensbedrohliche Situation zu spät erkennen.
Ein drohender oder beginnender Schlaganfall deutet sich wie folgt an (mehrere Symptome zusammen oder auch nur einzelne):

- Eine einseitige Lähmung oder fehlende Kraft in Arm/Bein ohne Grund, Mundwinkel hängen herab
- Ein einseitiges Taubheitsgefühl (ein Kribbeln in Armen, Beinen, Gesicht)
- Seh- und Sprechstörungen
- Verständnisstörungen (der Betroffene reagiert nicht korrekt auf Anweisungen)
- Ausdrucksstörungen (Der Betroffene kann sich nicht ausdrücken)
- Schwindel bis hin zur Unfähigkeit zum Gehen
- Kopfschmerzen

Welche Symptome auftreten, hängt davon ab, welche Hirnbereiche betroffen sind. Typisch für einen Schlaganfall ist jedoch, dass die Anzeichen plötzlich ohne erkennbaren Grund auftreten.

Anders als beim Herzinfarkt wird ein Schlaganfall NICHT von Schmerzen begleitet.

Betroffene oder Angehörige sollten bei den oben genannten Symptomen sofort einen Notarzt rufen. Bei einem Schlaganfall ist es wichtig, so wenig Zeit wie möglich zu verlieren, denn mit jeder Minute ohne Sauerstoff sterben mehr Hirnbereiche ab.

Als Ärzte in Puerto de Andratx leisten wir in solchen Fällen Ersthilfe und verlegen die Patienten umgehend in eine Spezialklinik. Dort werden mit CT (Computertomographie) oder MRI (Kernspintomographie) die Hirnregionen und Schlagadern kontrolliert. Bestätigt sich der Verdacht auf einen Schlaganfall, werden Medikamente mittels Infusion ins Blut verabreicht, die zur Auflösung des Blutgerinnsels führen sollen. Bei größeren Gerinnseln werden Katheder zur Absaugung gelegt.

Ist der Patient stabilisiert, erfolgt die Rehabilitation, in der je nach Schweregrad des Schlaganfalles die betroffenen Fähigkeiten so weit wie möglich wieder hergestellt werden.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema "Schlaganfall erkennen"? Dann vereinbaren Sie einen Termin in unserer Arztpraxis Allmedica in Puerto de Andratx. Als deutsche Ärzte beraten wir Sie in Ihrer Sprache und stehen im Notfall als erster Ansprechpartner bereit.


Darmdysbiose

Darmdysbiose - Wenn die Darmflora im Ungleichgewicht ist

"Die Gesundheit sitzt im Darm", sagte Hippokrates und der griechische Arzt der Antike wusste bereits, dass ein gesunder Darm die Voraussetzung für die gesamte Gesundheit eines Menschen ist.

In unserer Praxis Allmedica in Puerto de Andratx erklären wir unseren Patienten immer wieder, welch Wunderwerk das Organ Darm ist. Solange er problemlos funktioniert, geht es uns gut. Aber wehe, unser größtes Immunsystem kommt ins Ungleichgewicht. Dann drohen Durchfall, Blähungen, Verstopfung und Bauchschmerzen.

In unserem Darm leben Billionen von Bakterien. Sie bilden die sogenannte Darmflora, sind für die Abwehr von Krankheiten und die optimale Aufnahme von Nährstoffen zuständig. Diese Bakterien leben symbiotisch - zum gegenseitigen Nutzen - zusammen. Wird dieses Gleichgewicht gestört, spricht man von einer Dysbiose.

Als deutsche Ärzte auf Mallorca diagnostizieren wir leider immer wieder eine sogenannte Darmdysbiose. Dabei muss es nicht soweit kommen. Lassen Sie uns von Allmedica Andratx erklären, was Ihrem Darm gut tut und was Sie meiden sollten.

Wie kommt es zu einer Darmdysbiose?
Die Ursachen einer Darmdysbiose sind vielfältig und reichen von schlechter Ernährung (übermässiger Zuckerkonsum, Zuckerersatzstoffe, einseitige Ernährung), übermäßigem Alkohol- und Tablettenkonsum bis hin zu einer Motilitätsstörung (verringerte oder überaktive Darmbewegung). Krankmachende Bakterienarten nehmen die Überhand im Darm, die lebenswichtigen Funktionen werden eingeschränkt. Die Darmflora ist also nicht mehr im Gleichgewicht. Ist die Nährstoffaufnahme gestört, kommt es zu diversen Mangelerscheinungen und Folgekrankheiten.

Wie wird eine Darmdysbiose diagnostiziert?
In unsere Arztpraxis in Puerto de Andratx nehmen wir im Verdachtsfall eine Stuhlprobe, um die Zusammensetzung Ihrer Darmflora zu erkennen. Mit diesen Ergebnissen erarbeiten wir gemeinsam ein Therapiekonzept.

Kann sich die Darmflora selbst wieder erholen?
Ist die Darmflora geschädigt, dauert es lange, bis sie sich wieder erholt. Mindestens 3 bis 6 Monate sollten Patienten einrechnen.

Wie kann man den Wiederaufbau des Gleichgewichts selbst unterstützen?
Lebensmittel wie Joghurt, Kefir, Buttermilch, Sauerkraut, Vollkornprodukte, Kleie, Äpfel, Artischocken, Chicorée unterstützen die Darmsanierung. Während und vor allem nach der Darmsanierung sollte man leicht verdaulich, fettarm und ballaststoffreich essen. Dies beugt auch einer Darmdysbiose vor.

Muss eine Darmdysbiose medizinisch behandelt werden?
Wir in unserer Praxis auf Mallorca unterstützen die Darmsanierung mit sogenannten Probiotika in potenter Dosierung, wenn die Darmflora soweit im Ungleichgewicht ist, dass unsere Patienten kaum noch ein normales Leben führen können, weil Bauchschmerzen, Durchfall und Blähungen den Alltag bestimmen. Außerdem liegen in manchen Fällen schwere Mangelerscheinungen als Folge der gestörten Aufnahmefähigkeit von lebenswichtigen Nährstoffen im Darm vor. Dann setzen wir Zusatzpräparate ein, um weiteren Krankheiten vorzubeugen.

Was kann man für eine gesunde Darmflora machen?
Um eine Darmdysbiose gar nicht erst entstehen zu lassen, sollte man sich ausgewogen ernähren. Meiden Sie zuckerhaltige Lebensmittel, ernähren Sie sich fett- und eiweißarm, aber ballaststoffreich. Der Genuss von Alkohol sollte minimiert werden, ebenso die Einnahme von Medikamenten. Vor allem bei Antibiotikaeinnahme sollte der Darm probiotisch unterstützt werden
Kurzum: Hören Sie auf Ihren Bauch!

Haben Sie Beschwerden, die auf eine Darmdysbiose hinweisen oder haben Sie Fragen rund um die Darmflora, dann sprechen Sie uns an! In unserer Praxis Allmedica in Puerto de Andratx betreuen Sie unsere Ärzte in Ihrer Sprache, sei es deutsch, englisch, spanisch oder französisch.


Thrombose

Thrombose erkennen und Warnzeichen frühzeitig ernst nehmen

Bei einer Thrombose kommt es durch ein Blutgerinnsel zu einem Gefäßverschluss, der lebensbedrohlich sein kann. Als erfahrene deutsche Ärzte auf Mallorca mit Praxis in Puerto de Andratx liegt es uns vorsorglich besonders am Herzen, unsere thrombosegefährdeten Patienten über Warnzeichen aufzuklären und so einem lebensgefährlichen Zustand vorzubeugen.

Allmedica stellt im Folgenden die wichtigsten Punkte zum Thema Thrombose erkennen vor!

Was genau ist eine Thrombose?

Bei einer Thrombose bildet sich ein Blutgerinnsel, ein sogenannter Thrombus, der die betroffene Ader verstopft. Folglich kommt es zu Schmerzen bis hin zu lebensbedrohlichen Situationen, wenn der Thrombus wandert und z.B. in der Lunge eine Embolie, oder im Gehirn einen Gehirnschlag verursacht.

Um zu verstehen, wie sich ein Blutgerinnsel bildet, muss man wissen, wie die Blutgerinnung funktioniert. Bei einer Verletzung docken die im Blut zirkulierenden Blutplättchen (Thrombozyten) an der verletzten Stelle des Gefäßes an und bilden einen Pfropf, der die Blutung stillt. Ein spezielles Eiweiss wiederum verankert den Pfropf an der verletzten Stelle. Lösen sich solche Pfropfen wieder ab, können sie Adern verstopfen und zu einer Thrombose führen. Aber nicht immer kommt es zu lebensbedrohlichen Zuständen. Oft lösen sich Gerinnsel auch von selber wieder auf und richten keinen Schaden im Körper an.

Blutgerinnsel in den Beinvenen sind allerdings oft für einen bösartigen Verlauf verantwortlich und müssen frühzeitig behandelt werden.

Was begünstigt die Entstehung von Thrombosen?

Nach größeren Operationen ist die Neigung zur Blutgerinnung erhöht. Deswegen werden hier vorsorglich Spritzen gegen Thrombose verabreicht. Auch langsam fließendes Blut durch langes Liegen (z.B. nach einem Bruch) stellt ein Risiko dar. Ebenso Schäden an den Innenseiten der Gefäße, wo sich Blutplättchen ansammeln können (z.B. Arteriosklerose), angeborene Krankheiten, bei denen mehr Blutplättchen gebildet werden als normal und die Einnahme bestimmter Medikamente.

Aber auch zunehmendes Alter (ab 60 Jahre), Veranlagung, Herzschwäche, starkes Übergewicht, die Einnahme von Hormonen, stark ausgeprägte Krampfadern, Rauchen, Schwangerschaft und häufiges Reisen mit langem Sitzen begünstigen die Entstehung einer Thrombose.

Wie erkennt man eine Thrombose?

Eine Thrombose kann in allen Gefässen auftreten, ist allerdings in den Beinvenen potentiell am gefährlichsten.

Kleinere Gerinnsel lösen sich oft unbemerkt von alleine auf, größere können den Blutfuß behindern und führen zu Schmerzen sowie Schwellungen.

Wenn Sie wiederholt unerklärliche starke Schmerzen im Bein verspüren, die Beine anschwellen, sie unterschiedlich warm sind, Sie ein Hitzegefühl in den Beinen verspüren, ein Bein sich sogar bläulich färbt oder Sie starke Schmerzen beim Auftreten haben, sollten Sie umgehend unsere Ärzte in der Allmedica Praxis in Puerto de Andratx aufsuchen.

Wie beugt man einer Thrombose vor?

In unserer Allmedica Arztpraxis auf Mallorca finden wir mit unseren Patienten zusammen heraus, welche Lebensumstände und Therapien am besten zu einer Verbesserung führen. Ein gut aufgestellter Plan kann neben der Verabreichung von Medikamenten und dem Tragen vom Kompressionsstrümpfen (was oft als lästig empfunden wird) die Lebensqualität erstaunlich verbessern und das Risiko mindern.

Haben Sie den Verdacht, zu den Risikopatienten für eine Thrombose zu gehören oder haben Sie bereits eine oder mehrere der oben genannten Symptome wahrgenommen? Dann nehmen Sie die Situation ernst und vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis. Unsere erfahrenen Ärzte klären die Ursachen ab und erstellen nach der Diagnose einen gemeinsamen Plan, um eine lebensgefährliche Situation zu vermeiden.

 


Allergien - Wenn der Körper überreagiert

In unserer Allmedica Praxis in Puerto de Andratx behandeln wir Allergien verschiedener Art. Doch wo fängt Allergie an und wo hört sie auf? Wir erklären das Krankheitsbild.

Eine Allergie ist eine überempfindliche Reaktion des Körpers auf harmlose Stoffe. Das Immunsystem bildet Antikörper und ein Abwehrkampf beginnt. Dieser äußert sich in tränenden und juckenden Augen, Niesreiz, Atemnot aufgrund geschwollener Schleimhäute oder Magen-Darm-Beschwerden. Die Gedächniszellen des Immunsystems speichern den "Feind" und so kommt es stets zu einer Überreaktion, kommt man mit dem Auslöser in Kontakt.

Die am häufigsten auftretenden Allergien sind solche gegen Kot von Hausstaubmilben, tierische Haar- und Hautschuppen sowie Pflanzenpollen. Auch Lebensmittelallergien wie z.B. gegen Nüsse oder Schalentiere sind zu erwähnen.

Was sind die Ursachen einer Allergie?
Die Veranlagung, allergisch auf harmlose Stoffe zu reagieren, ist genetisch bedingt. Aber zum Ausbruch bringen sie häufig zunehmende Umweltbelastungen wie Luftverschmutzung, schlechte Ernährungsgewohnheiten, übertriebene oder fehlende Hygiene sowie Stress. Es muss also nicht jeder, der genetisch vorbelastet ist, auch eine Allergie entwickeln.

Wie äussert sich eine Allergie?
Eine Allergie tritt an der Stelle auf, wo der Körper mit den Allergenen - also den auslösenden Stoffen in Berührung kommt. Eine Pollen Allergie führt z.B. zu Niesreiz und tränenden Augen, während eine Nahrungsmittelallergie vor allem auf den Bauch schlägt.

Welches sind die häufigsten Allergien?
Laut einer Studie der Gesundheit Erwachsener in Deutschland sind Heuschnupfen, Kontaktekzeme, Nahrungsmittelallergien, Nesselsucht und Insektengift Allergien die am häufigsten anzutreffenden.

Kann man Allergien vorbeugen?
Die Prävention von Allergien beginnt bereits im Kindheitsalter. Wir raten unseren Patienten in unserer Praxis auf Mallorca stets dazu, Kinder sauber, aber nicht steril aufwachsen zu lassen. So wird das Immunsystem der Kleinen ausgebildet.

Wie wird eine Allergie diagnostiziert?
Nach einem Erstgespräch mit einem unserer deutschen Ärzte empfehlen wir Hauttests, Blutuntersuchungen oder Provokationstests durchzuführen, um den Auslöser der Allergie zu finden. Welcher Test am besten geeignet ist, entscheiden wir nach den Schilderungen des Patienten.
Steht die Diagnose fest, auf welches Allergen der Patient überreagiert, wird zusammen ein Alltagsplan erarbeitet, um die Symptome zu lindern und Allergene zu meiden. In schweren Fällen werden Medikamente eingesetzt.

Kann man eine Allergie heilen?
Generell muss gesagt werden, dass Allergiker stets die auslösenden Allergene vermeiden sollten, um den Körper nicht übermässig zu stressen und die Symptome minimal zu halten.
Durch die Therapieform der Hyposensibilisierung ist es möglich, z.B. Heuschnupfen dauerhaft zu heilen. Dabei lernt der Körper, die auslösenden Stoffe nicht mehr als Feind zu sehen. Die Symptome fallen geringer aus.

Tipps für Patienten der Allmedica Klinik in Puerto de Andratx
In den meisten Fällen unserer Patienten heisst die Therapie "gewusst wie mit der Allergie umgehen". Einige unserer praktische Tipps sollten allerdings alle befolgen, egal ob Allergiker oder nicht:

Neben richtigem Lüften (gut und zur richtigen Tageszeit) sollten Klimaanlagen stets gereinigt werden. Hier bilden sich schnell Schimmelpilze, deren Sporen wiederum Allergien und Atemwegskrankheiten auslösen.

Bettwäsche sollte oft und heiss gewaschen werden. Stofftiere gehören immer mal in die Kühltruhe. Nach 24 Stunden sind Milben in Teddy & Co. abgestorben.

Stellen Sie sich, dass Ihre Wohnung/Haus stets frei von Schimmelpilzen ist.

Reduzieren Sie die Pollenbelastung in ihren eigenen vier Wänden, indem Sie zur Pollenflug-Hochzeit keine Wäsche im Freien trocknen. Waschen Sie Ihre Haare vor dem Zubettgehen, denn sie sind ein wahrer Pollenmagnet.

Und nehmen Sie sich stets zu Herzen, nicht steril, aber sauber zu leben. Von außen wie von innen.

Haben Sie den Verdacht auf eine Allergie? Reagiert Ihr Körper auf bestimmte Stoffe mehr als er sollte? Dann sprechen Sie uns an! In unserer Praxis in Puerto de Andratx betreuen Sie deutsche Ärzte. Wir begleiten Sie vom Allergietest bis hin zur Erstellung eines Tagesplanes für Allergiker. Damit Sie gut durch die Pollenzeit kommen!


Reizdarmsyndrom

In unsere Allmedica Praxis in Puerto de Andratx kommen oft Patienten mit Bauchschmerzen, Blähung, Verstopfung und Durchfall. Der erste Gedanke sind Reisebeschwerden, die sich ähnlich äussern. Im Gespräch stellen wir dann als deutsche Klinik auf Mallorca oft fest, dass weder Reisen noch Stress hinter den Symptomen stecken, sondern vieles auf ein Reizdarmsyndrom (RDS), auch nervöser Darm oder Reizkolon genannt, hinweist.

Die Betroffenen klagen über Bauchschmerzen ohne ersichtlichen Grund, die sich in einem ziehenden, krampfenden Schmerz im gesamten Bauchbereich äussern. Nach einer ausführlichen Untersuchung durch einen deutschen Arzt auf Mallorca können wir meistens schwerwiegende Krankheiten ausschliessen und raten zu bewusster Ernährung, Bewegung und "Hausmitteln". Denn das Reizdarmsyndrom ist nicht gefährlich und muss bei einer milden Form nicht behandelt werden.

Was löst einen Reizdarm aus?
Experten sind sich noch nicht ganz sicher, was der Auslöser eines Reizdarmes ist. Eine Ursache kann eine Magen-Darm-Infektion sein, die bereits Jahre zurückliegt, ebenso wie Viren, Bakterien und andere Erreger. Auch psychische Faktoren wie starke seelische Belastung und Nervosität schlagen uns auf den Darm und können das Reizdarmsyndrom auslösen bzw. fördern.

Wichtig ist für uns als Arztpraxis in Puerto de Andratx ist es, z.B. mittels Darmspiegelung, eine schwerwiegende Krankheit ausschliessen und unseren Reizdarm-Patienten nützliche Tipps für ein angenehmes Bauchgefühl geben zukönnen.

Ist das Reizdarmsyndrom heilbar?
Nein. Man kann lediglich die Symptome mit einer bewussten Lebensweise, Hausmitteln und in schweren Fällen mit Medikamenten behandeln.

Worauf muss man als Patient mit Reizdarmsyndrom achten?
Als etablibierte deutsche Klinik auf Mallorca empfehlen wir nach einer Diagnase des Reizdarmsyndroms folgendes:

Achten Sie auf Ihre Ernährung.

Meiden Sie vergärbare Kohlenhydrate wie z.B. Weissmehl.

Auch blähendes Gemüse wie Kohl und Hülsenfrüchte sind zwar gesund, sollten aber andersweitig ersetzt werden.

Beim Obst sind vor allem Äpfel, Birnen, Wassermelone und überreife Bananen Treiber von Blähungen und unangenehmem Druckschmerz.

Auch kohlensäurehaltige Getränke, Kaffee und Alkohol tragen zum Unwohlsein bei und sollten vermieden werden.

Setzen Sie vor allem Vollkornprodukte, Naturreis, nicht blähendes Gemüse, fruktose-armes Obst (z.B. Beeren und Aprikosen), stilles Wasser sowie Kräutertees auf Ihren Speiseplan.

Ballaststoffreiche und quellende Lebensmittel, wie Flohsamen und Leinsamen, können die Darmaktivität natürlich regulieren.

Lernen Sie Ihren Darm kennen
Mit dem Bewusstsein des Reizdarmsyndroms werden Sie Ihre eigenen Grenzen kennenlernen. Hören Sie auf Ihren Darm. Krummelt er, fühlt sich der Bauch gespannt an und ein unschönes Völlegefühl tritt ein, haben Sie etwas gegessen, dass Ihrem Darm nicht gut tut. Gehen Sie Ihren Speoseplan durch und nehmen Sie solche Lebensmittel runter. Unsere mediterrane Küche bietet viele Alternativen.

Was hilft, wenn der Bauch  doch mal zwickt?
Dann sollten Sie auf die guten alten Hausmittel zurückgreifen: Wärmflasche auf den Bauch, Kräuter (z.B. Fenchel) und Gewürze (z.B. Kümmel) in den Tee.

Haben Sie den Verdacht, am Reizdarmsyndrom zu leiden? Lassen Sie sich von uns beraten und vor allem untersuchen. Haben wir andere Darmstörungen ausgeschlossen, finden wir zusammen mit Ihnen den Weg zu einem unbeschwerten Leben mit Reizdarmsyndrom.

Allmedica ist Ihre deutsche Arztpraxis auf Mallorca. In unserer Klinik in Puerto de Andratx behandeln wir Residenten und Urlauber. Vom kleinen Reiseunfall bis hin zu Tropenmedizin und Orthopädie. In unsere Praxis stehen Ihnen Experten in Ihrer Sprache zur Verfügung.